Fotografie
Die Kamera ist mein ständiger Begleiter – sie ist immer dabei, in allen Lebenslagen. Ich fotografiere intuitiv, spontan und aus dem Moment heraus. Ob in Schwarz-Weiß oder Farbe, je nach Stimmung und Atmosphäre. Die Kamera ist mein Verlängerungsrohr in eine Welt, die sich ständig verschiebt und auflöst. Jeder Klick ist ein Experiment, jeder Rahmen ein Versuch, zu dekonstruieren und neu zu formieren. Ich lasse mich treiben von dem, was mir begegnet: Alltägliches, Banales, Persönliches, Abstraktes, Strukturen – alles, was mich visuell berührt, findet seinen Weg vor meine Linse. Es geht mir nicht um das perfekte Bild, sondern um Authentizität, um das Festhalten von Augenblicken, die sonst vielleicht unbeachtet bleiben. Meine Fotografie ist ein Spiegel meiner Wahrnehmung – manchmal leise, manchmal direkt, aber immer ehrlich. So entstehen Serien, die eher einer emotionalen Landkarte gleichen als klassischen Reportagen. Jedes Foto ist ein Baustein in einem fortwährenden Dialog zwischen mir, der Kamera und der Welt – ein offenes Feld, in dem Chaos und Struktur, Farbe und Form immer wieder neu verhandelt werden.
Film
Wie dokumentieren sich menschliche Spuren im Alltag? Welche Elemente unseres Lebensstils und unserer Umgebung spiegeln unser Sein wider? Und welche Aspekte überdauern – als Zeugnisse dessen, was bleibt? Mit dem Teaser zum neuen Filmprojekt beginnt die Reise: dorthin, wo Alltag zu Archiv wird und jedes Detail ein Vermächtnis trägt.
Musik u. Radio
In einer Welt, die sich in Algorithmen verliert und Wahrnehmung auf Effizienz trimmt, schaltet Explorative Sensibilitäten die Frequenz auf Empfindung, Irritation und Neugier. Dieses Radio sendet keine Antworten – sondern Fragen, Geräusche, Impulse. Es ist ein auditives Labor, in dem Hören zu einer Bewegung wird: tastend, berührend, irritierend. Jede Sendung ist ein Experiment. Stimmen werden zu Texturen, Stille zur Bühne. Das Programm durchquert Geräuschräume von urbaner Unruhe bis zur akustischen Introspektion – begleitet von Gedanken aus Kunst, Philosophie und Alltagsfragilität. Explorative Sensibilitäten lädt ein, anders zu hören. Nicht um zu verstehen, sondern um zu empfinden. Ein Radio als Sinnesorgan – offen für das Zufällige, das Unfertige, das Noch-Nicht-Benennbare.
_______________________RADIO___Explorative Sensibilitäten